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Sachsenfonds
Pressemitteilung der SPD-Landtagsabgeordneten Laura Stellbrink
Bischofswerda, den 03. September 2026
Erste Mittel aus dem Sachsenfonds: 5,625 Millionen Euro für Verkehrsinfrastruktur im Landkreis Bautzen
Der Haushalts- und Finanzausschuss des Sächsischen Landtages hat am Mittwoch die ersten Mittel aus dem Sachsenfonds für die Verkehrsinfrastruktur freigegeben. Davon profitieren Staatsstraßenprojekte im Landkreis Bautzen mit insgesamt gut 5,6 Millionen Euro.
SPD-Abgeordnete Laura Stellbrink, Mitglied des Sächsischen Landtages für den Landkreis Bautzen, erklärt dazu:
„Mit der erfolgten Freigabe können die Bagger rollen. Mit den Mitteln werden Staatsstraßen erneuert, Brücken und andere Bauwerke instand gesetzt und wichtige Verkehrsverbindungen bleiben erhalten. Diese Investitionen kommen den Menschen dort zugute, wo sie jeden Tag unterwegs sind – auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Arzt oder zum Einkauf.”
Über den Sachsenfonds werden in den kommenden Jahren zahlreiche Infrastrukturprojekte, insbesondere in den Bereichen Krankenhäuser, Schule und Verkehrsinfrastruktur finanziert. Insgesamt stehen fast 5 Milliarden Euro zur Verfügung. Ein Großteil des Geldes wird den Kommunen direkt zur Verfügung gestellt.
Stellbrink: “Wir investieren jetzt in die Zukunft unseres Landes, um die Grundlage für eine wirtschaftliche Erholung zu schaffen. Der Sachsenfonds ermöglicht eine langfristige Investitionsstrategie. Es ist gut, dass nun weitere Mittel freigebeben werden und bei uns vor Ort in Bautzen ankommen.”
Gewalthilfegesetz
Pressemitteilung der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag
Dresden, den 01. September 2026
Thema: Gewalthilfegesetz
Stellbrink: „Ein wichtiger Schritt für flächendeckenden Schutz“
Die Sächsische Staatsregierung hat in ihrer heutigen Kabinettssitzung den Entwurf eines Sächsischen Gewalthilfegesetzes zur Einbringung in den Landtag freigegeben. Dazu erklärt die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Laura Stellbrink:
„Dass der Gesetzentwurf nun in den Landtag kommt, ist ein wichtiger Schritt für einen besseren Gewaltschutz in Sachsen. Unser Fokus liegt jetzt auf einer zügigen parlamentarischen Behandlung und Verabschiedung, damit das Gesetz fristgerecht am 1. Januar 2027 in Kraft treten kann.
Unser Ziel ist es, die Schutz- und Beratungsangebote flächendeckend auszubauen, damit der Rechtsanspruch im gesamten Freistaat gewährleistet ist.
Wir begrüßen besonders, dass nach den zahlreichen Rückmeldungen aus der Praxis und den demokratischen Oppostionsfraktionen der Gesetzentwurf an einigen Stellen nachgeschärft wurde. So wurde beispielsweise sexualisierte Gewalt als eine Ausprägung geschlechtsspezifischer Gewalt explizit mit aufgenommen. Außerdem wurden die Belange von Menschen mit Behinderungen stärker berücksichtigt.
Mit der Verabschiedung des Gesetzes würde der Zugang zu Schutz und Unterstützung endlich zu einem verlässlichen Rechtsanspruch. Denn Betroffene von häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt müssen sich darauf verlassen können, dass sie in Sachsen Schutz und Unterstützung erhalten.“
Hintergrund:
Mit dem sächsischen Gewaltschutzgesetz werden die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen für die Hilfestrukturen umfassend neu geregelt. Erstmals verankert der Entwurf einen gesetzlichen Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung für von Gewalt betroffene Frauen sowie für mitbetroffene Kinder und Jugendliche ab 2032. Um diesen Anspruch einzulösen, werden in den kommenden Jahren die Beratungs- und Schutzeinrichtungen in ganz Sachsen flächendeckend ausgebaut.
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Laura Stellbrink
Bautzener Straße 1
01877 Bischofswerda
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Mail: buero@laurastellbrink.de
Öffnungszeiten Bürger:innenbüro Bischofswerda
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| Dienstag | 12:00 - 18:00 Uhr |
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Bürger:innenbüro Görlitz & Zittau
Bitte vereinbaren Sie einen Termin unter folgender Telefonnummer:
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Team
Nora Weller
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E-Mail: nora@laurastellbrink.de
Christian Franke
Presse & Öffentlichkeitsarbeit Büro Sächsischer Landtag
E-Mail: christian@laurastellbrink.de
Harald Prause-Kosubek
Mitarbeiter Wahlkreisbüro Görlitz & Zittau
E-Mail: harald@laurastellbrink.de
David Gratzl
Mitarbeiter Wahlkreisbüro Bischofswerda
E-Mail:
david@laurastellbrink.de
Meine Ziele & Themen für den Wahlkreis
Die Wirtschaft in der Oberlausitz voranbringen
Mit mutigen Investitionen zur Unterstützung von Mittelstand und Handwerk und zur Stärkung der Industrie
Die Beschäftigten stärken
Mit der Angleichung der Löhne zwischen Ost und West und durch mehr Tarifbindung.
Die Bildung verbessern
Mit mehr Personal in den Kitas und Schulen und mit guter Berufsorientierung für bessere Chancen
Die Fachkräfte in der Oberlausitz halten und Neue gewinnen
Mit attraktiven Löhnen, guten Lebensbedingungen, schneller Vermittlung von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt und zügiger Anerkennung von Abschlüssen
Den Verkehr einfach, bezahlbar und klimafreundlich ausbauen
Mit mehr Bus- und Bahnverbindungen, der Fortführung des Bildungs- und Deutschlandtickets und dem Ausbau der Ladeinfrastuktur für E-Autos
Das Gesundheitssystem stärken
Mit dem Erhalt der Krankenhäuser, der Bekämpfung des Ärztemangels und der Sicherung bezahlbarer Pflege
Die Familien unterstützen
Mit dem kostenlosen Vorschuljahr, gedeckelten Kita-Beiträgen, vielfältigen Freizeitangeboten sowie mehr Beratungsangebote und einen besseren Zugang zu Leistungen für Alleinerziehende
Die Demokratie verteidigen
Gegen Rechtsextremismus, gegen populistische Verantwortungslosigkeit und gegen Bedrohungen unserer Sicherheit
Meine Themen im Landtag
Demokratie
Als Sozialdemokratin ist es für mich selbstverständlich, die Demokratie kompromisslos vor Verfassungsfeinden zu schützen. Es ist die gemeinsame Aufgabe aller staatlichen Ebenen und der Zivilgesellschaft, rechtsextreme Strukturen zu bekämpfen und demokratie- sowie menschenfeindliches Gedankengut zurückzudrängen. Menschen, die sich in Vereinen, Betrieben und Initiativen für unsere Demokratie und gegen Diskriminierung engagieren, dürfen sich mit dieser Aufgabe nicht allein gelassen fühlen.
Ich möchte dazu beitragen, diesen Menschen weiterhin den Rücken zu stärken, sie bei ihrer Arbeit zu unterstützen und zu schützen. Dazu braucht es zentrale Anlaufstellen für Betroffene und eine konsequente Verfolgung politisch motivierter Straftaten. In die Radikalisierungsprävention sowie in Ausstiegsprojekte muss weiterhin investiert werden.
Der sächsische Verfassungsschutz muss modernisiert werden, damit unsere Demokratie wehrhaft bleibt. Einer Ausweitung seiner Befugnisse bedarf es dabei nicht. Stattdessen braucht es eine bessere Zusammenarbeit mit Polizei- und Waffenbehörden, um wirkungsvoll gegen Verfassungsfeinde vorzugehen. Die Regeln für seine Arbeit müssen dabei rechtsstaatlich und klar definiert sein, um Vertrauen zu schaffen. Das Programm „Weltoffenes Sachsen“ bietet mehrjährige, verbindliche Demokratieförderung, damit die Zivilgesellschaft langfristig und unabhängig von Legislaturperioden unterstützt wird. Dieses Programm muss fortgeführt und gestärkt werden.
Kinder und Familie
Ich setze mich für eine Politik des Respekts gegenüber Familien ein, die dafür sorgt, dass Kinder und ihre Eltern gut leben und füreinander da sein können. Dazu gehört, dass Frauen für die gleiche Arbeit gleich entlohnt werden. In Sachsen sollen alle Familienformen Akzeptanz und Unterstützung finden. Ich kämpfe für hochwertige Kinderbetreuung und Bildung, eine soziale Wohnungspolitik, eine bezahlbare Mobilitätswende und die Förderung
einer vielfältigen Vereins- und Verbändelandschaft sowie Kultur- und Sportangebote.
Damit alle Kinder die gleichen Chancen haben, braucht es perspektivisch eine gebührenfreie Kinderbetreuung. Diese Kostenfreiheit können wir nur schrittweise erreichen. Ein erster Schritt in diese Richtung ist die Deckelung der Kitagebühren und das kostenfreie Vorschuljahr, wie es im Koalitionsvertrag vorgesehen ist.
In enger Abstimmung mit Familienverbänden arbeiten meine Fraktion und ich daran, die Lebens- und Arbeitssituationen von Alleinerziehenden zu verbessern.
Gesellschaftlicher Zusammenhalt
Demokratie lebt vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Eine intakte soziale Infrastruktur ist dabei der Schlüssel für einen starken gesellschaftlichen Zusammenhalt. Für haupt- und ehrenamtlich engagierte Menschen, die das Rückgrat unserer demokratischen Zivilgesellschaft bilden, braucht es strukturelle und finanzielle Sicherheit, um langfristig und verlässlich planen zu können. Der Zugang zu Fördermitteln muss vereinfacht werden.
Vor dem Hintergrund extremistischer Bedrohungen – insbesondere von Seiten des Rechtsextremismus – braucht es politische Bildungsangebote und mobile Beratungsteams vor Ort mehr denn je.
Ich setze mich dafür ein, dass bestehende Programme wie “Weltoffenes Sachsen”, “Soziale Orte” oder “Orte der Demokratie” fortgesetzt und weiterentwickelt werden. Als SPD möchten wir Menschen da unterstützen, wo immer sie sich aktiv einbringen möchten. Mit drei Tagen Bildungszeit und der Ehrenamtskarte soll Engagement gefördert, vereinfacht und Anerkennung erfahren.
Inklusion und Teilhabe
Gesellschaftliche Teilhabe für alle ist eine wichtige Grundbedingung und Menschenrecht.
Sie muss integrativ und inklusiv sein. Physische und bürokratische Barrieren müssen dafür weiter abgebaut werden. Öffentliche Räume, Bildungseinrichtungen und staatliche Institutionen müssen so gestaltet sein, dass Inklusion tatsächlich gelebt werden kann. Gerade im Bildungsbereich braucht es Personal, welches den Förderbedarfen gerecht wird und dafür sorgt, dass Kinder und Jugendliche ihre Potenziale bestmöglich entwickeln können.
Ich setze mich dafür ein, dass Menschen mit Behinderungen in reguläre Arbeit finden, sofern es von ihnen gewünscht ist. Unternehmen müssen vor diesem Hintergrund dabei unterstützt werden, die entsprechenden Sachinvestitionen vornehmen zu können. Eine spürbare Verbesserung von Alltags-, Arbeits- und Lernbedingungen sowie eine gerechte Entlohnung und ein gerechter Zugang zu Chancen bilden dabei die obersten Ziele.
Tierschutz
Tierschutz heißt nicht nur, Leid zu vermeiden, sondern Wohlbefinden zu schaffen. Unser Ziel ist es, messbare Verbesserungen für die Tiere zu erreichen. Gesellschaft, Politik und Wirtschaft stehen in der Pflicht, Verantwortung für die Tiere zu übernehmen. Dafür müssen Tierheime und Veterinärämter unterstützt werden. Gemeinsam mit der Landestierärztekammer soll die erforderliche tierärztliche Versorgung und Notdienste abgesichert werden. Ich setze mich für die Förderung und evidenzbasierte Erprobung alternativer Forschungskonzepte ein, um nach Möglichkeit auf Tierversuche verzichten zu können.
Auch präventive Maßnahmen wie beispielsweise die Begrenzung verwilderter Katzenpopulationen müssen weiter ausgebaut und dazugehörige Daten regelmäßig erhoben werden.
Medien
Ich setze mich für eine unabhängige und vielfältige Medienlandschaft ein, die eine kritische Berichterstattung in ihrer Meinungsvielfalt gewährleistet.
Die Krisensituationen der letzten Jahre haben gezeigt, dass die Delegitimierung des Staates und der Demokratie durch die Verbreitung von Falschinformationen Anknüpfungspunkte für rechtsextremistische Strömungen bietet.
Aufklärung und Medienbildung müssen deshalb sowohl schulisch als auch außerschulisch und generationsübergreifend stattfinden. Gleichermaßen setze ich mich für ein konsequentes Vorgehen gegen radikalisierte und gefährliche Gruppen wie beispielsweise Reichsbürger:innen ein.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) ist dabei ein fester Bestandteil und eine unverzichtbare Stütze der Demokratie. Die Erwartungen der Bürger:innen an ihn sind zu Recht hoch. Deshalb sind eine Weiterentwicklung und die Bündelung von Kompetenzen unerlässlich.
Information, Bildung und Kultur sollen dabei in einer digitalisierten Welt den Schwerpunkt bilden.
Insbesondere die Kultur wird von Vielfalt beflügelt. Fachbereichsübergreifend arbeite ich mit meinen Kolleg:innen daran, Diversität in Sachsens Kultur- und Medieneinrichtungen erleb- und erfahrbar zu machen. Dabei geht es uns in gleichem Maße um Interkulturalität und Intergenerationalität wie auch um die Präsenz der Geschlechter und unterschiedlicher Lebensperspektiven.
Die Landesmedienanstalt muss grundlegend reformiert werden, damit die Gremien ihre Verantwortung gemeinsam wahrnehmen können. Die Förderung der regionalen Medienvielfalt und des Lokaljournalismus über die Landesmedienanstalt muss weiterhin abgesichert sein, ebenso die Unterstützung von nichtkommerziellem lokalem und regionalem Rundfunk.
Sorben
Wir werden die in der Sächsischen Verfassung verankerten Rechte für das sorbische Volk weiter stärken. Der Erhalt und die Fortentwicklung der sorbischen Sprache sind von zentraler Bedeutung, deshalb setze ich mich für die Förderung des Erlernens der sorbischen Sprache sowie die Vermittlung von Kenntnissen sorbischer Geschichte und Kultur ein. Entsprechende Beachtung sollen sorbische Belange bei der Überarbeitung von Bildungs- und Lehrplänen erhalten. Mit Unterstützung der Sorbischen Sprachschule qualifizieren wir weitere Lehrkräfte.
Das „Witaj-Konzept“ und “2plus-Programm” zur immersiven Vermittlung der sorbischen Sprache in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung bzw. an Schulen soll fortgeführt und stärker verzahnt werden. Im Dialog mit dem sorbischen Volk wollen wir das Gesetz über die Rechte der Sorben im Freistaat Sachsen reformieren. Ich unterstütze die Bemühungen zur Aufnahme einer Achtensklausel zugunsten der vier nationalen Minderheiten und Volksgruppen im Grundgesetz.
Werdegang & Politisches Engagement
Beruflicher Werdegang
- seit 2021 Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, stellv. Pressesprecherin
- Büroleiterin der Landtagsabgeordneten Juliane Pfeil (SPD)
- Büroleiterin der Landtagsabgeordneten Simone Lang (SPD)
- ESF-Projektkoordinatorin bei der AWO Chemnitz
- Bachelor- und Masterabschluss Politikwissenschaft
- Freie Journalistin
- Abitur am Gymnasium Coswig
Politische und gesellschaftliche Funktionen:
- seit 2015 Mitglied der SPD Sachsen
- von 2018 bis 2025 Mitglied im Landesvorstand der SPD Sachsen
- seit 2018 Landesvorsitzende der SPD Frauen Sachsen
- seit 2021 Mitglied im Bundesvorstand der SPD Frauen
- seit 2022 Mitglied der Versammlung der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM)
Mein Wahlkreis 52 - Bautzen I
Seitdem ich 2023 als Kandidatin für Bischofswerda und das Oberland aufgestellt wurde, bin ich regelmäßig vor Ort. Ich stehe in engem Kontakt mit Kreis-, Stadt- und Gemeinderät:innen der Region. Was mir für diese Region wichtig ist, findest du hier.

Impressum
Angaben gemäß § 5 TMG:
Laura Stellbrink
Bautzener Straße 1
01877 Bischofswerda
Fon: +49 3594 714 3474
Mail: buero@laurastellbrink.de
Verantwortlich für den Inhalt nach § 18 Abs. 2 Medienstaatsvertrag:
Laura Stellbrink
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